Nordwestschweizer Schwingfest Jonen 2015

Zum Andenken

Walter Fröhli-Staub
Walter Fröhli-Staub, 29. Mai 1952 - 18. Dezember 2015

Unser OK-Präsident Walter Fröhli ist am 18. Dezember 2015 im Alter von 63 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.

 

Es ist schwer Worte zu finden, wenn sich ein Mensch, der uns über lange Zeit begleitet hat, für immer verlässt. Walti hat mit grossem Geschick und Weitsicht das OK des NWS-Schwingfestes geführt und das NWS 2015 in Jonen zu einem unvergesslichen Ereignis werden lassen. Seine menschlichen Qualitäten und sein Sachverstand haben uns beeindruckt und uns zu Höchstleistungen angespornt.

 

Wir verlieren mit Walti einen liebenswerten Menschen und Freund, einen guten Kollegen und die Turner-, Nationalturner- und Schwingerfamilie eine grossartige Persönlichkeit, welche sich über Jahrzehnte zum Wohle von anderen eingesetzt hat.

In Dankbarkeit bleibt uns Walti als kompetenter und umsichtiger OK-Präsident des Nordwestschweizer Schwingfestes Jonen 2015 in bleibender Erinnerung.

 

         Wir sind unendlich traurig, dankbar und stolz!

                                                       Deine OK-Kollegen

Mi

12

Aug

2015

Schlussbericht

Walter Fröhli, OK-Präsident
Walter Fröhli, OK-Präsident

Das hochsommerliche Schwingfest-Wochenende war in jeder Hinsicht ein wunderbares Erlebnis. Die vielen gut gelaunten Zuschauer übertrafen unsere Erwartungen deutlich. Bereits am Freitag sorgten die „Jungen Zillertaler“ im grossen Festzelt für eine ausgezeichnete Stimmung.

 

Ebenso zeigten sich unsere Gäste vom Samstag Programm begeistert. Unglaublich viele Personen verfolgten die aufklärende Schwinger-Demonstration. Die urchige Schwingerstubete war die ideale Einstimmung für das bevorstehende Schwingfest. Dank der friedlichen Atmosphäre und den aufgestellten Menschen fühlte man sich in Ferienstimmung.

 

Der absolute Höhepunkt war dann das Schwingfest mit der prall gefüllten Arena. In den frühen Morgenstunden machte sich bereits emsiges Treiben auf dem Festgelände bemerkbar. Die Mischung von Tradition und dem modernisierten Sport faszinieren heute Alt und Jung. Es wurde ein Sport- und Volksfest in einem. Von der ersten OK-Sitzung im Dezember 2013 bis zum Schlussgang am Sonntag war es ein intensiver und spannender Weg. Die vielen grossen Herausforderungen wurden mit Bravour gemeistert.

Der Start mit dem „Schwingerzmorge“ mit Unterhaltung ist bestens gelungen. Pünktlich zum Anschwingen hatten die Schwingerfans ihre Plätze in der Arena eingenommen. Die Sägemehl-Party konnte starten und wurde von Besuchern als unglaublich angenehm empfunden. Über 4000 erlebten in Jonen ein einmaliges Nordwestschweizer Schwingfest. Die Berichterstattungen in den Medien waren äusserst positiv wie auch das bundesrätliche Kompliment.

Dieser grosse Sportanlass ist ohne die Unterstützung von Sponsoren und Gabenspendern nicht denkbar. Die Zusammenarbeit mit ihnen haben wir jedenfalls sehr geschätzt. Unersetzlich waren auch der Einsatz von Zivilschutz und die über 650 Helferinnen und Helfern. Ich danke dem Turnverein Jonen für das Vertrauen als Trägerverein und dem Schwingklub Freiamt als engagierter Mitorganisator.

Das OK hat mit einer positiven Überzeugung hervorragend zusammen gearbeitet und dem Schwingsport wie auch mit den anderen Festivitäten ein Zeichen für Jonen und der ganzen Region setzen können.

Das NWS 2015 ist somit bereits Geschichte und wird vielen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben.

 

Walter Fröhli

OK-Präsident

Di

11

Aug

2015

Das Fest

Di

11

Aug

2015

Der Festplatz im Wandel

So

09

Aug

2015

Ranglisten

Schlussrangliste
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Statistik
108_NWS_Jonen_Statistik.pdf
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Zwischenrangliste nach 5 Gängen
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Zwischenrangliste nach 3 Gängen
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Zwischenrangliste nach 4 Gängen
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Zwischenrangliste nach 2 Gängen
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So

09

Aug

2015

Grusswort der Bundesrätin

Bundesräting Doris Leuthard
Doris Leuthard, fotografiert von Anita Vozza

Mit Technik und Taktik zum Erfolg

 

Schwingen verkörpert das Wesen von uns Schweizer- innen und Schweizern so gut wie keine andere Sport- art – Respekt vor anderen, Rücksicht gegenüber dem Schwächeren, Wettbewerb unter ehrlichen Bedingungen. Schwingen ist Lebensschule. Hier lernt man den Umgang mit Leistung, Sieg und Niederlage.

 

Schwinger – und Schwingerinnen – konzentrieren sich aufs Wesentliche: auf den Kranz. Sie packen hart an, ohne aggressiv zu sein. Es geht um Kraft, Technik und Taktik, natürlich auch um List. Der Erfolg muss unter Zeitdruck gesucht werden. Wer zu lange zaudert, er- hält schlechtere Noten und steht am Schluss oft als Verlierer da. Dafür wird nicht nur an der körperlichen, sondern auch an der mentalen Fitness gearbeitet.

 

So zielgerichtet wie die Schwinger verhalten sich auch die Nordwestschweizer Kantone, wenn es darum geht, für ihre Region «in den Ring» zu steigen. Die Fokussierung auf hochwertige Technik hat die Nordwestschweiz in die wirtschaftlichen Kränze gebracht: Namhafte Firmen und Forschungsstätten im Hightech-Bereich sind hier angesiedelt und kooperieren erfolgreich miteinander. Entsprechend gross ist auch die Anzahl Beschäftigte in diesen Branchen wie nirgends sonst in der Schweiz. Dass hier einst ein Teil des nationalen Innovationsparks stehen wird, ist nur die logische Konsequenz einer umsichtigen und vorwärtsgerichteten Standortpolitik. Insbesondere hat die Region Nordwestschweiz aber erkannt, dass Zusammenarbeit und vereinte Kräfte zum Sieg führen – ganz nach dem Motto «gemeinsam sind wir stark». Ein überzeugendes Resultat dieser Taktik ist die aus vier Kantonen zusammengeführte Fachhochschule Nordwestschweiz mit über 10‘000 Studierenden.

 

Beim Standortwettbewerb wie beim Schwingen geht es letztlich ums Gewinnen: Wer fitter ist, besser taktiert und attackiert, kann den Gegner ins Sägemehl legen. In diesem Sinne wird es am Nordwestschweizer Schwingfest 2015 zwei Sieger geben: den Schwingsport und die Region! Ich bin stolz darauf und danke allen Beteiligten für ihren Beitrag zum Gelingen dieses Festes.

 

Doris Leuthard, Bundesrätin

Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)

 

Frau Bundesrätin Doris Leuthard wird am Sonntag, 09. August um 15 Uhr die Festansprache halten.